Saisonrückblick

Es ist die Saison 2012/2013. Wir wollen eine kleine und kurze Zeitreise machen und noch einmal an vergangene Tage und die zurückliegende Saison erinnern. Viel ist passiert, dass meiste, was passierte, war leider negativ. Fangen wir mit dem Saisonverlauf an.

Der VfL starte mit Andres Bergmann, der das Team vorher von Friedhelm Funkel übernahm. Bochum startete mit einem Sieg in die Saison und das war auch schon das einzig positive unter Andreas Bergmann. Die Mannschaft spielte von Spiel zu Spiel schlechter und taumelte im freien Fall in den Tabellenkeller. Der Höhepunkt dieser grauenhaften Hinrunde war die 6:1 Auswärtsniederlage bei Erzgebirge Aue. Nach dieser katastrophalen Niederlage, musste Andreas Bergmann das Team verlassen. Für Bergmann kam der Co. Trainer Neitzel an den Chefposten. Die ersten Spiele unter Neitzel zeigte die Mannschaft eine deutlichere Steigerung der Leistung und auch die Ergebnisse stimmten. Doch auch Neitzel sollte an dieser Mannschaft verzweifeln. Wiedereinmal sorgte Aue für ein Debakel. 3:0 wurde die Mannschaft von Neitzel von den Lila Weißen abgefertigt. Und auch nach diesem Spiel musste der Trainer gehen. Genau so wie Jens Todt. Aue war somit an zwei Trainer Entlassungen beim selben Verein in der selben Saison beteiligt. Gab es das schon einmal? Wir wissen es nicht. Die Notbremse wurde also gezogen. Doch wer sollte diese Mannschaft noch retten? Wer war bereit sich für dieses Team und diesen Verein einzusetzen? Richtig! Es gab nur einen, Peter der Große war zurück im Profifußball. Er mobilisierte die Massen, hauchte dem Verein und der Stadt neues Leben ein und konnte den Abstieg in die 3. Bundesliga verhindern. Ein sehr glückliches Ende für unseren VfL.

Im Dezember ging ein Ruck durch die deutsche aktive Szene. Die DFL und Politik wollten die Reißleine in Sachen Gewalt und Pyrotechnik ziehen. Aus diesem Anlass wurde ein Sicherheitspapier erarbeitet in dem über 16 Punkte standen, die die zunehmende Gewalt (die die nicht bewiesen ist) aus den Stadien verbannen sollte. Gewalt in deutschen Stadien? Wenn es die Gewalt gibt, dann doch wohl außerhalb der Stadien. Na ja wie auch immer, die aktiven Fans schlossen sich zum Bündnis 12:12 zusammen und zeigten der deutschen Politik, der DFL, dem DFB und den Vereinen was sie von diesem unnötigen Sicherheitspapier hielten. Die Spiele wurden in den ersten 12:12 Minuten schweigend verbracht. Eine Stimmung die etwas beängstigend war und die so keiner haben will. Der erste Erfolg sollte nicht lange auf sich warten. Die Vereine stimmten gegen das Papier. Es wurde um geschrieben und die Vereine stimmten dafür. Ein Schlag ins Gesicht für jeden aktive Fan. In einigen Szenen wurde nach der Bekanntgabe über 90 Minuten geschwiegen. Dies führte dazu, dass sich einige Szenen spalteten. Auch beim VfL war die Spannung zwischen den Fronten deutlich zu spüren.

Diese Saison war für alle Beteiligten keine einfache Saison, die Fans mussten viel einstecken, sich Woche für Woche aufraffen um ins Stadion zu gehen und am nächsten Tag zur Arbeit schleppen, wo Hohn und Spott auf sie warteten. Wieder einmal lachte Fußball Deutschland über den VfL. Am Ende können wir froh sein, dass die Liga gehalten wurde. Der VfL spielt auch in der kommenden Saison in Liga zwei. Die Sommerpause die im Juli schon wieder vorbei ist, muss genutzt werden um die Mannschaft neu zu erschaffen. Aber auch die Baustellen im Vorstand müssen geschlossen werden. Neue Männer brauch das Land! Es wird wieder eine schwierige Saison für alle Beteiligten, gemeinsam aber überstehen wir auch das nächste Jahr in Liga zwei.

 

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